Moderne Sklaverei: US-Star Robin Wright appelliert für Gerechtigkeit

In der ersten Ausgabe von Enough haben wir über Fotografin Lisa Kristin und ihren mutigen Kampf gegen moderne Sklaverei berichtet. Auch US-Schauspielerin Robin Wright (House of Cards) engagiert sich wie Lisa Kristine für die Kampagne „50 for Freedom“ der International Labour Organization (ILO). In einer bewegenden Video-Botschaft erzählt die Golden-Globe-Gewinnerin die wahre Geschichte einer jungen Frau, die verschleppt und in die Prostitution gezwungen wurde.

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https://www.youtube.com/watch?v=E7QnbhWqfN0

„Mein Name ist Gulnara. Ich war eines von 21 Million Opfern moderner Sklaverei. Ich kam aus einer armen Familie. In meinem Dorf gab es keine Arbeit, also suchte ich im Ausland nach einem Job. Sie versprachen mir einen guten Lohn, freie Verpflegung und Unterkunft. Als ich dort ankam, stellte ich fest, dass es gar keinen Job für mich gab. Sie sagten mir, ich müsste als Prostituierte arbeiten, um meine Schulden zurückzubezahlen. Ich weigerte mich, aber sie sperrten mich in ein Zimmer. Noch am gleichen Tag kamen zwei Männer, die mich vergewaltigten und schlugen. Sie zwangen mich, jeden Tag mit rund 30 Männern Sex zu haben. Nach einem Jahr konnte ich fliehen. Ich kam ins Gefängnis, da die Polizei meinte, ich würde mich illegal im Land aufhalten. Ich stehe immer noch unter Schock. Ich kann nicht glauben, was mir passiert ist.

Ich bin Robin Wright und diese Geschichte ist wahr.

Besuchen Sie 50forfreedom.org und werden Sie Teil der Kampagne gegen moderne Sklaverei.“