LifeStraw: Ein Filter für wichtigeres als Selfies

Manchmal klingt eine Revolution ganz nüchtern, fast banal: „LifeStraw“ ist ein 310 mm langes Kunststoffrohr mit 30 mm im Durchmesser. Das durch einen Strohhalm gezogene Wasser fließt durch Hohlfasern, die Partikel (wie etwa Parasiten) über 200 nm Größe physikalisch und ohne Chemikalien ausfiltern. Ein Gerät filtert bis zu 1000 Liter Wasser.“ Was dieses kleine Röhrchen für Familien und Gemeinden vor allem in Afrika bedeutet, kann man sich auf dem Instagram-Kanal des Unternehmens anschauen. Übrigens: Wer selbst ein LifeStraw-Produkt kauft, etwa eine Filterflasche für Trekking-Touren oder Camping-Ausflüge, der spendet gleichzeitig einen Teil des Kaufpreises für das „Follow the Liters“-Programm. Und sichert so einem Schulkind in Entwicklungsländern sauberes Trinkwasser für ein ganzes Schuljahr.

Die Unternehmerin Kaya-Line Knust (hinten M.), mit Stop the Water While Using Me eine Unterstützerin, vor Ort in Afrika
Die Unternehmerin Kaya-Line Knust (hinten M.), mit Stop the
Water While Using Me eine Unterstützerin,
vor Ort in Afrika

In Deutschland engagiert sich vor allem die Hamburger Beauty-Marke „Stop the Water While Using Me“ für sauberes Trinkwasser an Schulen in Kenia. Zehn Prozent des Erlöses aus den Verkäufen der handgemachten Stückseifen „All Natural Cucumber Lime Bar Soap“ sowie „All Natural Lemon Honey Bar Soap“ fließen direkt in das Projekt „Drop for Change„. In Zusammenarbeit mit LifeStraw konnten bereits sechs Schulen und rund 2.400 Schüler mit 32 Filteranlagen ausgestattet werden. Bravo!

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